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Vielleicht ist Euch dieser Häkelanzug schon im Weihnachtsbeitrag an unserer Hündin aufgefallen. Inzwischen ist es Ende Februar und mitunter grüßt der Frühling. Wahrscheinlich war sie durch den ständigen Wechsel der Temperaturen besonders anfällig für ihre momentane Blasenentzündung. Also ging es ab zum Tierarzt und dann wurde -quasi auf Rezept- ihr Häkel-Nierenwärmer wieder aus dem Schrank geholt. Dieser Nierenwärmer ist warm, waschbar, leicht anzuziehen und lässt unserer Hündin die volle Bewegungsfreiheit. Mit grundlegenden Häkelkenntnissen, dicker Wolle, einer Häkelnadel der Größe 8 und etwas Geduld lässt sich dieser Einteiler leicht selbst herstellen!

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Wer noch versierter ist, kann natürlich ganz verschiedene Häkelmuster anwenden! Ich habe ganz einfach immer die vordere Masche genommen, Reihe für Reihe.

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Das Resultat seht Ihr hier von beiden Seiten. Das obere Bild zeigt die Rücken-Seite, das untere Bild die Bauch-Seite. An der Brust war ich sparsam mit der Wolle, das hat 2 Gründe:

– möglichst viel Bewegungsfreiheit für die Vorderbeine

– gewärmt werden soll der Bauch, dort wird die meiste Wolle verhäkelt, der Brustbereich sorgt nur für Halt

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Ich gebe Euch keine Maße an die Hand, denn jeder Hund sieht anders aus. Als praktisch erwiesen hat sich das regelmäßige Anprobieren! So habe ich Isi ihren Nierenwärmer individuell angepasst.

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Anziehen kann man den Einteiler, indem man ihn über den Kopf zieht und dann die Pfoten in die großen Beinauslassungen fädelt. Kleiner Tipp: macht die Beinauslassungen nicht zu klein, sonst wird das Anziehen schwierig. Isi an das Anziehen zu gewöhnen war nicht schwer.

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Und hier seht Ihr den fertigen Hunde-Häkel-Nierenwärmer von der Seite.

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