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Mit Hund wird man des Öfteren angesprochen und mitunter auch nach den Eigenschaften der Rasse gefragt. So rutschte meinem noch nicht so routinierten Vater neulich heraus: „Das sind Coktail Spanier! Ups…“ ganz begeistert nickte die Frau welche die Rasse-Frage gestellt hatte mit dem Kopf „Aha, soso!“ Aber wie sind nun solche „Cocktail Spanier“ ?Sie sind total verschieden!

Natürlich haben sie für die Rasse typische Neigungen, aber trotzdem leben wir mit zwei sehr unterschiedlichen Hunden! Bujo wacht zum Beispiel morgens mit super Laune auf, Isi ist davon komplett genervt und dreht sich brummend auf die andere Seite. Isi will bei Regen nicht vor die Tür, liebt aber den Schnee. Bujo scheint das Wetter so ziemlich egal zu sein. Isi frisst viel (wenn sie darf), Bujo noch mehr = rassebedingte Gemeinsamkeit?

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Beide Hunde sind begeisterte Fährtenleser.

Ohne Flexileine geht`s manchmal nicht, sie riechen jeden Hasen. Hasenfährten sind eine gemeinsame Leidenschaft von Isi und Bujo. Aber abgesehen davon sind sie auch in ihrem Jagdtrieb verschieden! Isi kann stundenlang nach Mäusen und Maulwürfen graben (und ich kann dann zuschauen wie sie aus allen umliegenden Löchern die Flucht antreten 😉 )…. Bujo dagegen geht auch im Winter bis zum Bauch in`s Wasser um keine Ente zu übersehen.

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Bujo ist sehr verspielt, Isi war es mal.

Er spielt gerne mit uns Menschen, aber auch mit anderen Hunden. Isi WAR als Welpe sehr verspielt, findet es jetzt aber eher anstrengend, wenn ein Hund auf sie zugehüpft kommt und weicht lieber aus. Dafür ist Isi (wenn nicht gerade läufig) extrem sozialkompetent, sie weiß immer welchen Hunden man die Nase entgegen strecken kann und wann man lieber einen weiten Bogen zieht. Bujo bellt gerne prophylaktisch das vierbeinige Gegenüber an (vielleicht liegt es daran, dass er schlecht sieht).

Also, wie ist diese Rasse nun?

Auf jeden Fall interessant. Wir haben auch schon die verschiedensten Geschichten von Ex-Cockerhaltern gehört. Manche schwärmen von ihren treuen ehemaligen Weggefährten, andere hatten einen beißenden Kampfcocker… unser Tierarzt hat eine Helferin die sich sicher ist, dass fast alle Cocker mit spätestens 5 die „Cockerwut“ haben. Ich klopfe mir immer selber auf die Schulter wenn sie keinen Dienst hat. In Romanen dienen Cocker gerne als gemütliche „Rentnerhunde“ … wenn man sie nicht am Fressen hindert, werden sie sicher auch schnell rund und ruhig *hüstel* … unsere sind eher bewegungsfreudig.

Ich glaube …

… das es wie bei jedem Lebewesen ganz verschiedene Charaktere gibt.

Ein Prosit auf unsere „Cocktail Spanier“! 😀

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