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Unser Schmusemonster/Profikuschler/Sofakönig/Teppichhai war vor 2 Wochen bei einer Augenärztin für Tiere. Und was kam dabei heraus? Anstatt in den Faschingsferien gemütlich an Marmeladenkrapfen zu nuckeln, bin ich mit Bujo in`s Auto gestiegen und nach Nürnberg gefahren. In der Praxis angekommen, wurden seine Augen genau untersucht. Das Ergebnis war: Grauer Star auf beiden Augen und das rechte Auge ist deutlich verkleinert – warum, das blieb offen. Auf dem rechten Auge ist er komplett Blind und im linken Auge lässt die Linse noch ein kleines bisschen Licht hindurch. Die Augenärztin hat gestaunt wie gut sich Bujo trotz seiner offensichtlichen Fast-Blindheit selbst in der unbekannten Praxis orientieren kann.

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Dass er auf dem rechten Auge blind ist, habe wir uns schon gedacht und auch bei diversen anderen Tierarztbesuchen wurde das vermutet. Dass es aber auch im linken Auge so schlecht aussieht, war uns nicht klar. Die Tierärztin meinte auch, dass es oft erstaunlich ist, wie gut Tiere ihre (Fast-)Blindheit kompensieren können.

Was interessant zu wissen ist: genau wie beim Menschen, kann man auch beim Hund den grauen Star operieren. Dabei wird die getrübte Linse aus dem Auge entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Das ist keine leichte OP und der Hund braucht danach eine intensive Nachbetreuung. Man sollte sich auch gut überlegen, wo man das Auge operieren lässt, je mehr Erfahrungen mit der OP vorliegen, desto besser.

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Wir haben beschlossen, dass wir Bujo die OP so lange ersparen wie er so gut zurrecht kommt wie bisher. Schmerzen hat er keine, es gibt also keinen ganz dringlichen Grund sofort an die OP zu gehen. Aber: wenn wir merken, dass er schlechter zurrecht kommt, dann werden wir ernsthaft über die OP nachdenken.

Hat von Euch jemand Erfahrungen mit einer solchen OP beim Hund gemacht? Und wenn ja, welche? Wo wurde der Eingriff durchgeführt?

 

 

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