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Unter einer Brokkolipfanne kann sich wahrscheinlich jeder etwas vorstellen, deshalb beginne ich mit dem Pudding. Getreu dem Motto „Da ich kein Bauer bin, esse ich auch was ich nicht kenne…“ habe ich mir Chiasamen gekauft. Eine gute Idee??? Ganz ehrlich, ich halte nicht so viel davon Lebensmittel als „Superfood“ zu vermarkten. Auch ein stinknormaler Apfel wäre „Superfood“, wenn man ihn nicht durch Züchtung seines Geschmacks und durch Lagerung der Vitamine berauben würde…. das gilt auch für viele andere Lebensmittel. Aber da Ihr nicht das offizielle Amt für Mäkeleien seid, zurück zum Rezept.

Chiasamen sind klein und schwarz/braun-weiß gesprenkelt.

Sie sehen auf den ersten Blick NICHT nach Pudding aus. Das Wort „Pudding“ wird hier auch im Zusammenhang mit „glibberig“ verwendet, denn mit einem „normalen“ Pudding hat ein Chiapudding nicht sooo viel zu tun. Warum ich ihn trotzdem als Rezeptvorschlag vorstelle? Mir schmeckts! Es soll aber auch Menschen geben, die auf Chiasamen mit Beschwerden reagieren, also geht das das Experiment bitte vorsichtig an.

Zubereitung des Chia-Puddings

Der Grundtenor vieler Chia-Pudding-Rezepte lautet: für eine Portion 4 Esslöffel Chiasamen auf 250ml Wasser (entspricht einer Kaffeetasse voll Flüssigkeit, ein Pott hätte ca. 330ml). Für 2 braucht Ihr also die doppelte Menge und am besten von Anfang an 2 Gläser/Tassen/Schälchen. Als Flüssigkeit wird häufig Mandelmilch empfohlen, ich habe es mit Fruchtsaft probiert. Mandelmilch solltet ihr noch süßen, zB. mit etwas Honig, da die Chiasamen nicht süß sondern eher neutral im Geschmack sind. Wenn Ihr (wie ich) Saft verwendet, dann muss nicht mehr nachgesüßt werden. Ihr gebt also zu den 4 Esslöffeln Chiasamen 250ml Flüssigkeit und verrührt beides gut miteinander (sonst klumpen die Samen zusammen). Danach könnt Ihr die Mischung einfach in den Kühlschrank stellen, dort lasst ihr die Samen mindestens 2 Stunden aufquellen, gerne auch länger. Danach könnt Ihr den Pudding entweder so wie er ist servieren oder als Zutat für ein Schichtkompott verwenden oder den Chia-Pudding mit Beeren garnieren… hier gibts kaum kulinarische Grenzen. Der Chia-Pudding auf dem Bild ist noch nicht fertig aufgequollen. Während der Chia-Pudding im Kühlschrank „glibbert“, habt Ihr genügend Zeit für das Hauptgericht, in meinem Fall die:

Brokkolipfanne (vegetarisch und ohne Honig sogar vegan)

Für 2 Personen braucht Ihr: Einen Brokkoli, 2 Hände voll Wallnüsse, eine Hand voll Rosinen, Gewürze (Salz, Knoblauch, Muskat, ein Teelöffel Honig) und Olivenöl.

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Den Brokkoli habe ich zuerst gedünstet. Dadurch verbringt er nicht so viel Zeit in der Pfanne und ich habe es (je nach Garzeit) in der Hand ob er eher zart und weich oder eher fest und knackig wird – was mir in der Pfanne nicht so gelingt. Danach gebe ich den gedünsteten Brokkoli zusammen mit Olivenöl, in die Pfanne. Nüsse, Rosinen, ein Teelöffel Honig und die anderen Gewürze (Salz, Knoblauch, Muskat und wer mag noch Pfeffer….) werden gleich nach dem Brokkoli mit in die Pfanne gegeben, da alles nur kurz angebraten wird. Die Zutaten beim anbraten vorsichtig vermengen, damit der Brokkoli nicht zu sehr zerfällt (sieht nicht so hübsch aus) aber die Gewürze gut verteilt werden.

Ich wünsche einen guten Appetit!

 

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