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Es stinkt, es stinkt gewaltig! Na, mein ich so, wurde wohl mal wieder die Gülle auf die Wiesen gegossen…. leider nein, stellen wir fest, unsere Hündin hat sich „parfümiert“. Hundehaltung ist nix für schwache Mägen, daran denkt man nicht, wenn man einem niedlichen Welpen die Schlappohren streichelt. Unsere Isi ist von der ganz harten Sorte, was das Wälzen in ekligen Sachen angeht. Machen das eigentlich nur Hündinnen? Bujo (Rüde), hat das noch kein einziges Mal gebracht, er schnüffelt lieber nach imaginären Enten. Mit spitzen Fingern und Grabesmiene müssen wir einen nassen und einen stinkenden Hund in`s Auto verfrachten. Die Dusche wartet.

Am nächsten Tag laufen wir die gleiche Strecke, aber ich wache mit strengem Blick über beide Hunde. Nach einer halben Sekunde der Unachtsamkeit liegt der Hund 50m weiter auf dem Rücken und rubbelt sich den Rücken wie wild im Gras. Ich wollte wissen WAS wir gleich wieder vom Hund runterwaschen müssen und ging hin. Den Rest des Tages war mir schlecht. Es war nicht mehr genau zu erkennen ob Isi`s „Parfüm“ eher ein Eau de dead cat oder doch zur Marke Iltis inside gehörte, Isi war offensichtlich nicht der erste Hund der sich darin gewälzt hatte.

Wenn man den Hund nach so einem Erlebnis dann doch wieder mit in die eigene Wohnung nimmt, ist die Liebe zum Tier stärker als der Brechreiz. Die Liebe zum Tier ist übrigens auch stärker als die Liebe zu sauberen Hosen, flusenfreien Böden, blumig duftenden Autoinnenräumen…. 😉

 

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