Ja, ich lebe in einem sehr toleranten Rudel! Aber manchmal….ja manchmal wird’s den 4-beinigen Clanmitgliedern doch zu bunt!

Ich hätte früher nie gedacht, dass Hunde sich Musik gegenüber so aufgeschlossen zeigen können wie unsere beiden Exemplare. Ich gebe ja Instrumentalunterricht und meistens rollt sich mindestens ein Hund direkt neben dem Notenständer oder unter dem Klavier zusammen. Dabei gibt es immer genug Räume die ihnen eine leise Alternative bieten würden. Isi nimmt diese alternative auch gelegentlich in Anspruch. Bujo dagegen nimmt lieber die Musik in kauf als etwas zu verpassen. Vielleicht glaubt er auch noch nach einem Jahr gut auf mich aufpassen zu müssen. Er hat ja schon einiges erlebt.

Allerdings ist da wohl auch die soziale Komponente, die unsere Hunde neben, unter, vor und hinter den Notenständer zieht, denn manche Schüler wurden von unseren Hunden schon fast adoptiert und die Wiedersehensfreude ist auf beiden Seiten jede Woche groß. Aber die Vorlieben sind verschieden. Jeder Hund hat seine Favoriten und fast jeder Mensch der zu uns kommt, hat einen der beiden Hunde besonders ins Herz geschlossen. Manchmal ist die Liebe einseitig, manchmal wird sie erwidert und dann gibt es auch die Fälle bei denen beide Seiten „die Schweiz“ sind.

Das Konzept Instrument haben aber beide Hunde genau verstanden und sie wissen auch, wie man beim Frauchen klarstellt, dass es jetzt aber reicht. Genug geübt! Das blöde Klavier muss nicht den ganzen Tag gestreichelt werden! Dann kommt die Nase zum Einsatz und die Hände werden vehement von den Tasten gehebelt! Weg da! Lass das! Spiel mit mir! Frauchen AUS!!!

Ok, dann ist jetzt Feierabend.

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