…und dann nicht wie man denkt. Aber das Wichtigste zuerst! Isi hat ihre Operation gut überstanden und ist bereits seit gestern Nachmittag wieder zu Hause. Wie sich im Verlauf der letzten Woche herausstellte, waren die Knubbel am Bauch ihr „kleinstes“ Problem, da sie zusätzlich noch eine atypisch verlaufende Gebärmutterentzündung hatte.

Der Schreck kam am Donnerstag, als die Blutwerte da waren und eine stärkere Entzündung im Körper anzeigten. In Absprache mit unserer Tierärztin ist Johannes dann mit Isi in die Tierklinik gefahren, dort wurde Isi nochmal gründlich „auf den Kopf gestellt“: Röntgen, Ultraschall, Blutbild (dort konnte das Blut sofort ausgewertet werden).

Die guten Nachrichten: die Knubbel wirken erstmal nicht dramatisch, alle Organe bis auf Eines (Gebärmutter) waren in Ordnung, keine Anzeichen für Metastasen oder Ähnliches.

Die schlechte Nachricht: Isi’s Gebärmutter war vereitert. Das war auch der Verdacht unserer Tierärztin, nachdem das Blutbild eine Entzündung angezeigt hatte. Isi hatte ihre Krankheit leider vorher ziemlich gut versteckt. Typische Symptome hatte sie nicht. Das Einzige woran wir es hätten merken können, war ihre recht ruhige Art, allerdings ist sie nach jeder Läufigkeit einige Wochen ruhiger als normal.

Operiert wurde Isi dann gestern von unserer Tierärztin. Das Ziel war jetzt: Gebärmutter raus und so viele Knubbel wie zumutbar, damit diese eingeschickt und untersucht werden können. Isi ist jetzt nicht komplett „knubbelfrei“, aber „knubbelreduziert“. Sollte eine weitere OP nötig sein, kann diese dann in 3 bis 4 Monaten durchgeführt werden. Sie ist jetzt durch die OP kastriert und wird wahrscheinlich demnächst ihr Haarkleid gegen Welpenflaum eintauschen, wir sind schon gespannt auf unsere „flauschige Isi“.

Die Stunden nach der OP

Nachdem Isi aus der Narkose erwacht war, durften wir sie schon abholen. Mit einer riesigen Halskrause (nicht schön aber erstmal nötig), haben wir sie vorsichtig in die Transportbox verfrachtet und sie darin zu Hause auch einfach erstmal weiter schlafen lassen. Später wollte sie dann in ihr Körbchen. Am Abend begann sie dann zu winseln und zu jaulen, das war der Zeitpunkt für ein schmerzlinderndes Zäpfchen. Die Nacht haben wir dann mit Isi im Wohnzimmer verbracht und sie war ziemlich unruhig, da Isi zwischen mehreren Schlafplätzen hin und her wanderte.

Heute Morgen stand Isi bereits schwanzwedelnd vor der Zimmertür und wollte in den Flur. Dort stellte sie sich vor die Wohnungstür und wollte raus. Ihr könnt Euch vorstellen, dass wir uns sehr gefreut haben. Sie war zwar nach 5 Minuten schnüffeln im Innenhof schon geschafft, aber sie nimmt wieder Anteil am Leben. Gefiepst oder gejault hat sie heute gar nicht mehr und sie trinkt bereits. Momentan verdrückt sie begeistert ihre Portion gekochte Pute mit Reis und ebenfalls gekochten Möhrchen. Die erste Mahlzeit nach der OP.

Und was sagt Bujo dazu?

Uns wurde geraten, nach der OP Bujo von Isi fern zu halten. Wir mussten jedoch gar nichts unternehmen, da er von alleine Abstand hielt. Heute Morgen bilde ich mir ein, dass er sich gefreut hat, als Isi wieder etwas munterer war. Er hält trotzdem immer mindestens einen Meter Abstand und beobachtet die Situation, das macht es für uns sehr unkompliziert. Danke Bujo!

Vielen Dank an alle die Isi die Daumen gedrückt haben! 😊

Bis bald, Euer Isidogblog-Rudel

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